Gesucht war keine Anlage, die vorwiegend über die innere Struktur ihr spezifisches Gepräge erfährt, sondern sich auszeichnet über die vorhandene landschaftliche Schönheit von Flussraum, Topografie, Vegetation und Bergkulisse, den Ort.
gira Campingplatz Ilanz - Projektwettbewerb 2-2005
Eine Campinganlage ist im Grundsatz nichts anderes als ein Dorf, zumindest aufgrund seiner Attribute; eine Siedlung mit teilweise sich temporär gleichförmig wiederholender, temporärer Bebauung. So ist die Anlage angedacht, jedoch diskret reagierend auf den aussergewöhnlichen und landschaftlichen Kontext.
Ausgehend von der abgelösten Situation zum Ilanzer Siedlungsrand und der übergeordneten Aussichtslage wird der dicht konzipierte Camping an- und in die klar gezeichnete Bergflanke gebunden. Aus der Böschungsbestockung entwickelt, überzieht ein sich auslichtendes Baumfeld die Siedlung aus Bauten, Wohnwagen und Zelten. Lichtungen und Öffnungen nehmen Bezug zum Glogn.
Der Campingplatz beinhaltet ein physiologisches Zentrum (das Haupthaus) und die sich gleichförmig wiederholende Bebauung, zum Teil in fester Form (Cabins) über Dauercamper bis hin zu temporären Zelten. Die Erschliessung der Siedlungsstruktur reagiert auf den aussergewöhnlichen landschaftlichen Kontext. Unter allen Umständen soll das Charakteristikum dieses Gebietes die freie Ebene zwischen Fluss und Waldsaum - erhalten werden.
 
Landschaft und Intention
Situierung der Anlage
 
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